Archiv für die Kategorie „Iran 2017“

bestOf Iran 2017

Dienstag, 23. Mai 2017

Ich habe es in der Zwischenzeit geschafft, meine Fotos aus zu sortieren. Ich war überrascht, dass ich dieses mal gar nicht so viele gemacht habe. 1100 Fotos für 4 Wochen ist doch recht wenig.

Die bestOf Iran 2017-Collection ist ab sofort in der Gallery zu finden.

Alles hat ein Ende

Mittwoch, 10. Mai 2017

Alles hat ein Ende, auch mein 4-wöchiger Urlaub im Iran. Wie immer mein geliebtes Zitat unseres letzten Kaisers: Es war sehr schön, es hat mir sehr gefreut.

Ein Land wie den Iran in wenigen Worten zusammen zu fassen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Diese Land ist in so vieler Hinsicht vielfältig und faesettenreich. Angefangen von der Landschaft über unterschiedliche Kulturen bis hin zu gesellschaftlichen Regeln, die man dann doch auch wieder nicht so streng sieht. Oder doch?

Pink mosque

Freitag, 28. April 2017

Die pink mosque bereitet jeden Vormittag ein atemberaubendes Lichterspiel. Durch die farbigen Fenster erzeugt das Sonnenlicht bunte Muster an den Wänden und Teppichböden. So schön wie es auf den Postkarten ist, sieht man es aber nicht. A) die Moschee wird man nie menschenleer vorfinden B) das Sonnenlicht wird nie waagrecht herein scheinen, besonders wenn sich gegenüber der restliche Bau der Moschee befindet. Dafür hat man wohl Scheinwerfer in den Innenhof gestellt.

Yazd

Montag, 24. April 2017

Yazd liegt angeblich im geographische Mittelpunkt des Iran. Der exakte Mittelpunkt ist ein unscheinbarer Uhrturm ohne weitere Referenz. Aber seien wir uns mal ehrlich, wer kennt schon den Mittelpunkt von Österreich? 

Die Altstadt von Yazd ist super schön historisch, leben will hier allerdings keiner mehr. Hinter den meisten Wänden verbergen sind nur zusammengebroche Häuser. Das schlendern durch die leeren Gassen bereitet trotzdem eine Freude und ist ein Erlebnis für sich. 

Ich habe das Ende der Hochsaison erwischt, was viele Touristen, wenig und überteuerte Zimmer und viel zu hohe Temperaturen bedeutet.

bādgir

Montag, 24. April 2017

Bādgir, auf deutsch ‚Windfänger‘, haben eine alte Tradition im persischen Raum. Durch den Wind selbst oder durch reine Temperaturunterschiede und den Kamineffekt erzeugen Sie eine Luftaustausch in den angeschlossenen Räumen. Ein Passivhaus das Jahrtausend alt ist. 

Wenn’s genau interessiert, kann einen sehr ausführlichen Wikipedia Artikel dazu lesen.

moscheen

Sonntag, 23. April 2017

Was bei den Christen die Kirchen sind, sind im Islam die Moscheen. Mit dem Unterschied,  das diese oft auch als Lernzentrum verwendet werden. Ich habe in vielen Bücherregal gesehen. Meistens sind die Moschee sind auch ein facher gehalten und haben weniger Prunk als Kirchen. Hier im Iran sind sie meistens auch offen, was mein bei den Temperaturen hier gut verstehen kann.

varzaneh

Freitag, 21. April 2017

nach einem Tag faulenzen, emails schreiben und a bisserl organisieren,  gingst dann doch wieder auf Adventure-Reise. Wobei ‚Adventure‘ jetzt vielleicht auch bisschen übertrieben ist. Ich hab mich auf die zwei Touren vom hostels buchen lassen. Waren beide ziemlich cool und hat vor allem, von den Leuten her gut gepasst.

Geister

Donnerstag, 20. April 2017

Nein, das ist kein Geist! Das ist die traditionelle Kleidung in Varzaneh, für Frauen selbstverständlich.

Varzaneh

Mittwoch, 19. April 2017

nach kashan war mein nächstes Ziel Varzaneh, eine kleines Dorf in der Wüste. Ich wollte einfach für ein paar Tage die großen Städte verlassen und irgendwo die Seele baumeln lassen. Ich habe bereits im Vorfeld ein super guesthouse im Internet gefunden. Ich hoffe nur, daß es auch das halten würde was es versprochen hat.

Mein Plan A dort hin zu kommen, wurde mir allerdings am Busbahnhof zerstört. Es gab keine Busse (mehr) in die gewünschte Richtung. Nach einem Telefonat mit dem guesthouse Besitzer, bin ich nach Esfahan gefahren und habe mich dort von einem Taxi abholen lassen. Die 13eur für die 2h Taxifahrt waren es mir dann Wert nicht noch irgendwo einen Zwischenstop einzulegen. 

Als ich dann später abends in guesthouse hineingehen bin, war mir sofort klar ich werde hier meine Ruhe zum Ausspannen finden, die ich gesucht habe. Gute Atmosphäre, nette Leute, schöne Umgebung. Was will man mehr? 

Damit war klar, der nächste Tag ist nur zum schlafen, Chillenden und a bisserl organisieren da.

Kashan

Mittwoch, 19. April 2017

Nach ein paar Tagen war es wirklich an der Zeit Teheran zu verlassen. Irgendwie hatte ich das Gefühl ich gehen mit angezogener Handbremse durchs Leben. Es war wieder an der das Leben selber in die Hand zu nehmen und meinen eigenen Rhythmus zu finden. Um das zu erreichen war auch etwas ausspannen und relaxen angesagt. Ziel war Varzaneh, ein kleines Dorf in der Wüste. Auf dem Weg dorthin gab es aber nicht einen Zwischenstop in Kashan. 

Das nachdem die Unterkunft, welche ich im Internet gefunden habe, schon ausgebucht war, musste ich so suchen gehen. Schlussendlich haben ich mich zwei Chinesinnen angeschlossen die ich im Bus getroffen habe. Nicht die beste, aber es hat gereicht um dort 12h durchzuschlafen. 

In Kashan habe ich mir 2 Dinge angeschaut. Den Fin Garden und Noosh Abad. Zweitens war leider nicht das Highlight, das ich auf Fotos gesehen habe. Ein Teil war wohl geschlossen.