puerto montt

11. Januar 2013

puerto montt hat eigentlich als stadt ueberhaupt nichts zu bieten. ist im grunde nur ein grosse wirtschafts-stadt. mein erster plan waere eigentlich gewesen gleich nach puerto varas weiterzufahren (20min im colletivo). aber mich dann aber anderes entschieden und bin mit anderen weiter nach bariloche zum wandern gehen.

wir haben dann einen abstecher zum fischmarkt gemacht. eigentlich das einzig brauchbare. danach bin ich noch argentinische pesos kaufen gegangen. man hat mir gesagt, das funktioniert viel besser im ausland mit fremdwaehrungen als in argentinien mit der kreditkarte. ich hab dann auch fuer den euro 8 pesos im gegensatz zu 6.5 bekommen. war also ein erfolgreicher shoppingtrip 🙂

ferry III

10. Januar 2013

tag 3 auf der faehre war um vieles netter. hauptsaechlich weil das wetter ist zunehmend besser geworden ist. ab dem spaeten vormittag hat sich dann grossteil der belegschaft auf dem sonnendeck versammelt und die aussicht genossen.

neben schoener fjord-landschafts gab’s dann auch pinguine und wale zu sehen. zweiteres eher zu erahnen als zu sehen, aber trotzdem nett.

ferry I & II

9. Januar 2013

die ersten zwei tage auf der faehre waren nicht ganz die berauschensten. hauptgrund war, dass das wetter ziemlich mies war; komplett nebelig, meist mit leichten nieselregen und kalten temperaturen. summe summarum nichts zum draussen rumsitzen und drinnen war der platz beschraenkt.

highlight von tag 1 war ein kurzer abstecher zu einem gletscher. nicht ganz so imposant wie perito moreno, aber trotzdem nicht zu verachten.

highlight von tag 2 war dann ein gestrandetes schiff. gibt angebaelich spekulationen ob die ganze aktion willig oder unwillig war. auf jedenfall brauchen sich die umliegenden doerfer (von denen es jetzt auch nicht so viele gibt) um zucker keine sorgen mehr zu machen. die vorraete am schiff sind noch gross genug. das einzig bedenkliche an der ganzen aktion war, ist das wir eigentlich ziemlich nahe an dem ding vorbeigefahren sind …

navimag vs. torre del paine

7. Januar 2013

die ‚grosse‘ frage die mich die letzten tage beschaeftigt hat, ist ob ich torre del paine machen will oder nicht. nach langem hin und her habe ich mich dann dagegen entschieden. die hauptgruende waren: a) ich habe keine campingausruestung und keinen der mit mir die basis ausruestung (zelt & koch equipment) teilt b) refugios sind teuer und groessten teils ausgebucht c) das wetter war schlecht (wurde dann spaeter auch von anderen bestaetigt) d) es ist touristisch.

ich habe mich dann entschlossen torre del paine auszulassen und statt dessen mit dem boot nach puerto montt zu fahren. irgendwie hat es allerdings unterschiedliche informationen bezueglich der verfuegbarkeit von tickets gegeben. schluss endlich hat es dann geheissen, es gibt keine tickets mehr. allerdings war da noch immer die moeglichkeit, dass leute nicht kommen. somit habe ich den tag damit verbracht auf tickets zu hoffen. hat sich dann alles extrem hinaus gezoegert und war leicht nerven aufreibend. auf halber strecke hab ich dann beschlossen ich will das ticket eigentlich nur mehr aus prinzip. die alternative waere gewesen von punta arenas nach puerto montt zu fliegen. in summe auch die billigere variant.

gegen 10 uhr abends habe ich dann doch noch ein ticket bekommen. also schnell die sachen aus dem hostel holen, was zum trinken besorgen und dann ab aufs boot …

el chalt̩n Рcerror torre

31. Dezember 2012

am naechsten tag war – wie angekuendigt – super tolles wetter. die erste wanderung hat mich zum cerro torre gefuehrt. eine atemberaubende steinnadel.

el chaltén I

30. Dezember 2012

ich habe el calafate bei regen verlassen. das es nach nur 3h busfahrt dann gutes wetter hat, war nicht anzunehmen. bevor man am busbahnhof in el chalt̩n ankommt, geht es fuer alle touristen buse noch zum info-center. dort gab ein paar sicherheitshinweise und verhaltensregeln fuer die berge, nicht wirklich spannend. interesanter war schon die kurzeinfuehrung zu den umliegenden treks und die wetter prognose fuer die naechsten tage Рab morgen gute wetter *yeah

perito moreno

29. Dezember 2012

perito moreno ist der sich schnellst bewegendste gletscher der welt. das und seine groesse machen zu dem touristen ziel in patagonien. abgesehen davon ist er einer von den wenigen gletschern die weiterhin wachsen, warum dem so ist, weiss keiner.

mega grosse eisbrocken hab ich leider nicht abbrechen gesehen. es sind nur etliche kleinere teile runter und einmal ein ganzer haufen davon. leider hatte ich nicht die noetige ausdauer bzw. passendes glueck fuer entsprechende fotografien. im grunde war es mir zu kalt und die sonnen refelktionen vom eis spuehrt man mit der zeit auch in den augen.

ich war den ziemlich froh ein deutsch paerchen getroffen zu haben die mich dann mit dem auto mit zurueck genommen haben. meine motivation noch 3h auf den bus zu warten, war nicht gegeben.

ende der welt

26. Dezember 2012

ushuaia ist wirklich am ende der welt. schon bei der anfahrt hatte ich eine 36h bus-fahrt. ich habe gehofft, dass wegkommen etwas gemuehtlicher wird. die fahrt nach el calafate braucht aber leider auch 18h. waere nicht so schlimm, wenn es wenigstens ein nachtbus waere. allerdings faehrt der bus um 5 in der frueh in ushuaia weg und ist erst nach mitternacht in el calafate. also wieder ein wunderschoener tag im bus. ich hoffe das mit den langen bus-fahrten wird irgendwann besser, langsam ist es nervend.

weihnachten in ushuaia

24. Dezember 2012

dieses jahr ist weihnachten auf ushuaia gefallen. offiziell hat der sommer vor 3 tagen begonnen, allerdings hab ich dazu eine geteilte meinung. okay, es gibt keinen schnee in der stadt, aber die berge rund herum sind alle weis. heute am vormittag habe ich noch einen kurzen abstecher zum nahe gelegen gletscher gemacht. im grunde war es nur ein berg mit schnee, nicht mehr. aber dafuer kann ich sagen, dass ich zu weihnachten ein paar schneebaelle geworfen habe.

laguna esmeralda

22. Dezember 2012

Laguna Esmeralda ist ungefaehr 30km von ushuaia entfernt. der weg geht zuerst durch den wald und dann ueber ein moor. der weg ist wunderschoen … wenn es die letzten 20 tage nicht geregnet haette. dadurch war die gesamte strecke eine einzige schlam-schlacht. speziell der weg durch das moor ist eine gewisse herausforderung.